Stammtisch vom 12.10.2012

Alte Guß- und Blech-Schätzchen

Am Freitag, den 12.10.2012 treffen wir uns wieder im Gasthof Schützenlust in Solln zum MUCIS.

Unser Thema diesmal: „Alte Guß- und Blech-Schätzchen“.

Ganz egal ob die bespielte 3000er aus Kindertagen oder das Sammlerstück aus der Vitrine, willkommen sind alle alten Loks und Wagen aus der Analog-Zeit. Bringt Originale und Replikas mit, umgebaut oder im Auslieferungszustand, gerne auch mit Zubehör aus dieser Zeit.

Schön wäre es auch wenn wir diesmal auf Blech-Gleisen fahren könnten.

Zum Schluß noch ein paar, mir unvergessliche, Zeilen unseres Hobby-Kameraden Holger aus Berlin, der es hier auf den Punkt gebracht hat:

Wer niemals auf dem Blechgleis fuhr,
der ahnt nichts vom Vergnügen pur,
wenn Öl verschmort und Funken stieben,
wie’s echte Blechgleisfreunde lieben.
Wenn Trafos brummen, Räder klackern
und Lichter auf den Weichen flackern;
wenn jeder Bocksprung tief verzückt,
dann ist man altmetallverrückt!
Und findet man daran Gefallen,
wenn Schranken jählings niederknallen,
die Weiche sich geräuschvoll stellt,
mit Ruck der Zug am Bahnsteig hält,
die Scheibe unter Rasseln dreht,
dann ist’s für strengen Ernst zu spät.
Dann haut der Sound das Herz vom Stuhl,
und alles ohne Soundmodul!
Die Antriebsspulen sind enorm,
die Formsignale groß in Form,
die Loklaternen sind gigantisch
und machen alles schön romantisch;
die Faller-Häuser sind zu klein,
die Autos könnten größer sein,
und dennoch, alles harmoniert
von Maßstabstreue unberührt!
Und wenn der Strom so richtig britzelt
und an der Hypophyse kitzelt,
dann spürt man es: ein tiefes Glück.
Der Kindheitszauber kehrt zurück!
Ihr Nietenzähler, haltet ein
und laßt das Nietenzählen sein!
Und gönnt Euch doch mit allen Sinnen
ein Kinderspiel zum Liebgewinnen,
ein kleines Stück vom Paradies
das mancher viel zu früh verließ.
Wer niemals auf dem Blechgleis fuhr,
der kennt nicht dies Vergnügen pur!
Sein Herz bleibt leider unterkühlt,
ein großes Glück bleibt ungefühlt.
Wer niemals fuhr auf Gleis aus Blech,
der hatte – – – riesengroßes Pech!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.